Eine Zahlenfolge ist eine Funktion deren Grundmenge die natürlichen Zahlen sind. Man ordnet einer Zahl, die Element der natürlichen Zahlen
ist, einen Wert zu, der zu den reellen Zahlen (
) gehört. Die natürliche Zahl
, der man einem Wert zuordnet, nennt man Nummer des Folgengliedes (ähnlich dem x-Wert bei normalen Funktionen). Gewöhnlich fängt man mit
an. Der Wert (n-tes Folgeglied) heißt
. Das heißt, statt
,
,
usw. zu schreiben, nennt man es kurz
.
Beispiele:
Quadratzahlenfolge :
1, 4, 9, 16, 25, 36, 49, 64, 81, 100,...
Primzahlenlfolge, sie hat keinen Folgenterm:
2, 3, 5, 7, 11, 13, 17, 19, 23,...
Fibonaccifolge ,
,
:
1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34,...
Zahlenfolgen haben meist Zuordnungsvorschriften, dabei unterscheidet man zwischen zweit Arten: Bei der expliziten Zuordnungsvorschrift wird einer natürlichen Zahl direkt ein Wert zugeordnet, ohne das man ein Folgenglied davor kennen muß. In der Zuordnungsvorschrift darf also nur vorkommen, aber kein
, sonst nennt man die Zuordnung rekursiv. Wenn es zu einer Folge beides gibt, ist das Ergebnis zwar gleich, aber bei der expliziten Bildung ist der Rechenaufwand meist kleiner.